AZV

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AZV Prien- und Achental
St.-Jakobus-Platz 2
83101 Rohrdorf

Verbandsmitglieder:
Gemeinde Aschau, Gemeinde Frasdorf, Gemeinde Samerberg, Gemeinde Rohrdorf

Verbandsvorsitzender:
Herr Erster Bürgermeister Christian Praxl (Gemeinde Rohrdorf)
Tel.: 08032 / 9564-34

Stellv. Verbandsvorsitzender:
Herr Erster Bürgermeister Georg Huber (Gemeinde Samerberg)
Tel.: 08032 / 9894-0

Geschäftsführer:
Herr Christian Schoenleber (Gemeinde Rohrdorf)
Tel.: 08032 / 9564-23

Verbandsräte der Gemeinde Rohrdorf:
Fischbacher Martin, Reck Rosina, Silichner Karl-Heinz, Steiner Franz

 

Im Jahre 1974 gründeten die Gemeinden Aschau, Frasdorf, Samerberg, Höhenmoos und Rohrdorf den Abwasserzweckverband Prien- und Achental. 1978 gliederte sich die Gemeinde Höhenmoos in die Gemeinde Rohrdorf ein, weshalb es seit dieser Zeit nur mehr vier Mitgliedsgemeinden gibt.

Zusammen mit dem AZV Simssee wurde zwischen 1983 und 1986 der Bau der Kläranlage Bockau verwirklicht. Aufgrund der unterschiedlichen Größe der beiden Verbände ist der AZV Prien- und Achental mit 38% und der AZV Simssee mit 62% Eigentümer der Kläranlage. Alle entstehenden Investitionskosten werden mit diesem Verhältnis verteilt. Bei den laufenden Betriebskosten beträgt der Anteil 33% zu 67%.
Um die Gemeinde Aschau an das Kanalnetz des AZV Prien- und Achental anzubinden, wurde von 1986 bis 1990 der „Fellerer-Stollen" gebaut. Dieser dient dazu, das Abwasser der Gemeinde Aschau im freien Gefälle Richtung Frasdorf abzuleiten. Zudem dient der Stollen mit einem Rückstauraum von rund 20.000 Kubikmetern dazu, dass bei starkem Wolkenbruch die Prien und damit der Chiemsee von überlaufendem Schmutzwasser verschont bleiben. Der Stollen hat eine Gesamtlänge von 3.120 m und ein Gefälle von 2%.

Entscheidungen trifft der Verband in den regelmäßigen Verbandsversammlungen. Die Gemeinde Rohrdorf ist in der Versammlung mit fünf von 15 Verbandsräten vertreten.

Gemeindegeschichte

Auf Moränenhügeln, östlich des Innflusses und auf den Anhöhen beiderseits der Rohrdorfer Ache, im Gebiet der heutigen Einheitsgemeinde Rohrdorf, sind Siedlungen aus prähistorischer und frühgermanischer Zeit nachweisbar. Bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts war der Inn noch ein sehr rauher Geselle, hatte jedoch ein mit Flößen und Schiffen befahrbares Hauptbett, viele Nebenarme und Altwasser; er durchzog ein Auengebiet von etwa zwei Kilometer breite im heutigen Ortsteil Thansau, der davon seinen Namen hat: „Tansaw" bedeutet die „Au am Tannenwald".
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Kontakt

wappen rohrdorf

Gemeinde Rohrdorf

St.-Jakobus-Platz 2
83101 Rohrdorf
Telefon: (08032) 9564-0
Telefax: (08032) 9564-50
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